Angriffe auf Smartphones mehren sich

Das Volumen von Schadcode hat 2010 eine neue Rekordmarke erreicht. Besonders Angriffe auf Smartphones haben dabei markant zugenommen. Dies belegt der jüngste «Internet Security Threat Report» von Symantec.

Das Jahr 2010 in Zahlen (Quelle und Grafik: Symantec)
  

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» Von pd/jst, 05.04.2011 07:54.

Mit dem jährlichen Internet Security Threat Report untersucht Symantec die Top-Trends in den Bereichen Cybercrime und Internetbedrohungen. Der 16. Bericht kommt zu dem Ergebnis: Sowohl das gesamte Volumen von Schadcode als auch dessen Qualität und Rafinesse haben im vergangenen Jahr wieder erheblich zugenommen. Auf den ersten Blick scheint die Schweiz dem Trend zu trotzen. In den wichtigen Schadenskategorien hat das Land einen geringeren Anteil. Hat die Schweiz bei der Schadcode-Aktivität insgesamt im Jahr 2009 noch den 35. Platz belegt, so belegt das Land im weltweiten Vergleich im Jahr 2010 nur noch die Position 43. Eine Erklärung: In anderen Ländern wie den Niederlanden oder Südkorea sind die Cyberkriminellen weitaus stärker tätig als im Vorjahr. Diese Länder beanspruchen nun einen grösseren Anteil an der weltweiten Aktivität und drängen die Schweiz statistisch ins gesicherte Mittelfeld ab.

Mobile Plattformen rücken ins Visier

Cyberkriminelle nutzen heute ein immer vielseitigeres und grösseres Betätigungsfeld: So können Attacken mittlerweile auch über Social-Networking-Seiten initiiert werden oder auf mobile Geräte erfolgen. Beschleunigt wird diese Entwicklung durch die Popularität der grossen mobilen Plattformen wie iOS, Android oder Windows Phone 7. So hat sich die Zahl der Angriffe auf Smartphone und Co. innerhalb eines Jahres fast verdoppelt. In 2010 verzeichnete Symantec 163 Schwachstellen auf mobilen Endgeräten (2009: 115 Schwachstellen). Die häufigste Attacke erfolgte in Form von Trojanern, die als legitimierte Programme getarnt waren. Meistens entpuppten sich dabei öffentliche App-Stores als Verbreitungsplattform.

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