Neue Informatikstrategie für den Kanton Zug

Der Zuger Regierungsrat hat eine neue Informatikstrategie verabschiedet. Im Vordergrund der Strategie steht die Zentralisierung der Informatik der kantonalen Verwaltung, Schulen und Gerichte.

» Von SDA , 29.08.2017 11:45.

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Der Kanton Zug hat eine neue Informatikstrategie erarbeitet. Sie soll die Grundlage für eine kunden- und kostenorientierte Informatik im Kanton und die Verantwortung und Kompetenz der zentralen Informatikorganisation stärken. Neu organisiert wird gleichzeitig auch das Amt für Informatik und Organisation (AIO).

Im Vordergrund der neuen Strategie stehe die Zentralisierung der Informatik der kantonalen Verwaltung, der kantonalen Schulen sowie der Gerichte nach dem Motto «so zentral wie möglich, so dezentral wie notwendig», wie die Finanzdirektion am Montag mitteilte. Ziel ist eine leistungsfähige IT-Organisation sowie die Ausrichtung ihrer Leistungen auf Wirtschaftlichkeit und Kundenorientierung. Ebenso wichtig sei die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Weitere Schwerpunkte sind die fortschreitende Digitalisierung, der Einsatz von E-Government sowie die Themen Datenschutz und Datensicherheit.

Insgesamt hat der Kanton sieben strategische Ziele und 27 entsprechende Massnahmen formuliert. Diese sollen ab sofort bis 2022 umgesetzt werden, wie es in der Mitteilung heisst. Unter anderem wird ein Kompetenzzentrum zur Beschaffung und Verrechnung von Informatikleistungen aufgebaut sowie eine Rechenzentrum-Strategie erarbeitet und umgesetzt. Bis spätestens 2020 müssen ausserdem die heutige Telefonie sowie die 2013 beschafften Computersysteme durch neue, moderne Arbeitsmittel ersetzt werden. Um die Strategie und die damit zusammenhängenden Herausforderungen umzusetzen, muss schliesslich auch das AIO reorganisiert werden. Ein Konzept liegt bereits vor, die Umsetzung soll in zwei Etappen bis 2018 erfolgen.

Der Regierungsrat hat die «Informatikstrategie Kanton Zug 2018-2022» verabschiedet. Erarbeitet wurde sie unter Federführung des Finanzdirektors von einem breit abgestützten Gremium mit Vertreterinnen und Vertretern aus den kantonalen Direktionen, kantonalen und gemeindlichen Schulen, der Justiz und den Gemeinden.

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