Bundesverwaltung stellt auf SAP S/4Hana um

Die SAP-Software-Version, welche aktuell bei der Bundesverwaltung im Einsatz ist, läuft 2025 aus. Der Bundesrat will deshalb auf SAP S/4HANA migrieren.

» Von Luca Perler , 29.06.2017 15:24.

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Für Supportprozesse im Bereich Finanz-, Personal-, Logistik- und Immobilienmanagement setzt die Bundesverwaltung seit einigen Jahren die Software-Lösung SAP ein. Weil die beim Bund aktuell eingesetzte Software-Version ab 2025 weder weiterentwickelt noch weiter unterstützt wird, will der Bundesrat umstellen.

An seiner Sitzung vom 28. Juni habe er sich im Rahmen der Strategie «IKT-ERP 2023» deshalb dafür entschieden, als ERP-Kernsystem der zentralen Bundesverwaltung künftig die Business Suite SAP S/4HANA basierend auf der HANA-Technologieplattform einzusetzen. Unter Einhaltung des Beschaffungsrechts sei SAP HANA per Ende 2016 bereits rechtskräftig beschafft worden.

Auf Basis dieses Entscheids werde nun die Strategie 2023 für die IKT-Unterstützung der Softwareprozesse entwickelt. Gemäss einer Medienmitteilung rechnet der Bundesrat damit, dass ihm die Strategie, das Umsetzungsprogramm sowie die Finanzierungsanträge Ende April 2018 vorgelegt werden.

Offen sei aktuell noch die Vergabe sämtlicher Implementierungs-Dienstleistungen, heisst es in der Pressemitteilung weiter. Prüfen wolle er auch, ob Module, die nicht durch den SAP-Standard abgedeckt werden, von anderen Anbietern bezogen werden könnten.

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