Bundespräsidentin will den digitalen Fortschritt vorantreiben

Die Schweiz hat nach Einschätzung von Bundespräsidentin Doris Leuthard im Rennen um die digitale Zukunft gute Trümpfe in der Hand. Nur würden diese noch nicht richtig ausgespielt.

» Von sda, 14.11.2017 07:57.

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Bundespräsidentin Leuthard sass noch im Zug nach Luzern, als Luzerns Regierungspräsident Guido Graf am Montagmittag das Symposium am diesjährigen Europa Forum im Luzerner KKL eröffnete. Dieser nutzte die Gelegenheit, um zu versprechen, dass sich die Reise nach Luzern mit dem Durchgangsbahnhof in Luzern deutlich verkürze. Die über 500 anwesenden Gäste schmunzelten.

Aber Leuthard war nicht nach Luzern gekommen, um über den Durchgangsbahnhof zu sprechen. Thema des Tages war die digitale Revolution. Ein Thema, in das alle Departemente stark involviert seien, sagte sie zu Beginn ihrer Rede.

Leuthard betonte die Rolle der USA als digitale Vorreiterin und die rasante Aufholjagd von China. Und dass der Bundesrat der Meinung sei, dass sich die Schweiz in diesem Bereich «warm anziehen» müsse.

Leider sei die Diskussion um die digitale Revolution in der Schweiz nicht geprägt von den Chancen, sondern vom Datenschutz. Dabei habe die Schweiz ja gute Trümpfe in der Hand: «Wir sind wettbewerbsfähig und innovativ», sagte Leuthard. Leider hapere es bei der Umsetzung in Services, Produkte und Marktanteile.

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