Venture-Kick: 390'000 Franken für drei Start-ups

Eine Technik zur Messung des klinischen Potenzials von Medikamenten, eine VR-Sauerstoffmaske für Feuerwehrleute und ein digitaler Bienenstock: damit konnten drei Jungunternehmen am Venture-Kick-Finale punkten und abkassieren.

» Von Luca Perler , 24.05.2017 10:00.

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Gleich drei Jungunternehmen wurden am neusten Venture-Kick-Finale als Sieger auserkoren und mit einem Preisgeld von je 130'000 Franken belohnt. Es sind dies das ETH-Spin-off MaxWell Biosystems, Darix von der ETH Lausanne und die Tessiner Firma BeeHelpful, schreibt das Start-up-Förderprogramm in einer Medienmitteilung.

MaxWell Biosystems konnte die Investoren von seiner Technik überzeugen, mit der die Funktion von Hirnzellen gemessen werden kann. Die Lösung «MaxOne» ermögliche es so, das klinische Potenzial von Medikamenten für die Bekämpfung von Gehirnerkrankungen zu bewerten. Die Testresultate glänzen gemäss Venture-Kick mit grosser Genauigkeit, auch verkürzt die Technik den Charakterisierungs-Prozess von neuronalen Netzwerken von Monaten auf Wochen.

Mit ihrem ersten Produkt «MaxOne» habe sich MaxWell Biosystems zum Ziel gesetzt, die neurowissenschaftliche und pharmazeutische Forschung weiterzubringen, schreibt Venture-Kick weiter. An Kunden aus Europa und Japan konnte das ETH-Spin-off sein Produkt bereits verkaufen, etwa an das Max-Planck-Institut für Hirnforschung oder an das Danish Research Institute of Translational Neuroscience der Universität Aarhus.

Im Rahmen des «venture leaders Life Science»-Programmes wurde MaxWell Biosystems ausserdem ausgewählt, um seine Technologie im Juni vor Investoren und Industrie-Experten in Boston vorzustellen.

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