Tüfteln an Europas grösstem Hackathon

» Von Luca Perler , 18.09.2017 12:06.

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Kooperation mit Partnerfirmen

Den Abschluss machten an der Eröffnungszeremonie die Partnerfirmen des Hacker-Festivals. Sie stellten den Anwesenden – in teils etwas skurrilen Präsentationen mit Fremdschäm-Potenzial – ihre Problemstellungen und Angebote vor. So trat der Vertreter der CSS etwa im Hamburger-Kostüm auf die Bühne, um Hackerinnen und Hacker zur Entwicklung einer Anwendung für gesündere Essgewohnheiten zu begeistern.

Für SBB, Postauto und VBZ galt es etwa, ein immersives Augmented-Reality-Erlebnis für Reisende zu entwerfen, um ihnen im öffentlichen Verkehr personalisierte Informationen weiterzugeben. Ein System zur Erfassung von Banking-Aufträgen per Spracheingabe sollten Hacker für Raiffeisen entwickeln. Etwas Spezielles hatten sich die Vertreter der Credit Suisse ausgedacht. Um Teilnehmer an Bord zu holen, spielten sie eine extra für den Event aufgezeichnete Video-Botschaft von Tennis-Star Roger Federer ab.

In verschiedenen Workshops konnten sich die Teilnehmenden anschliessend mit den Unternehmen zusammenschliessen. Während die Hacker sich einfallsreiche Lösungsansätze für die Problem- und Aufgabenstellungen überlegten, stellten die Firmen die dafür nötige Ausrüstung wie Programmierschnittstellen, Daten, Smart-Home-Devices oder Sensoren zur Verfügung.

Viele Extras für die Tüftler

Nach der Eröffnungszeremonie des «HackZurich» begannen die Hackerinnen und Hacker schon bald mit Arbeiten. Zuerst wurde allerdings noch das erste von zwei Abendessen serviert. Hunderte Pizzaschachteln tischten die mehr als 30 freiwilligen Helfern auf. Rund 650 Pizzen brachten zehn Zürcher Lieferdiensten während dem ganzen Event zum Technopark, wie Jonathan Isenring, Mitgründer des «HackZurich» gegenüber Computerworld erklärte.

Allgemein sorgten die Organisatoren gut für das Wohl der Teilnehmer. Drei Mahlzeiten wurden den Hackern pro Tag serviert, spätabends gab es jeweils noch einen Mitternachtssnack. Für alle, die neben der Arbeit ein Nickerchen brauchten, stellte das Organisationsteam Schlafräume bereit. Wer überschüssige Zeit hatte, konnte Stadtführungen und ein VR-Kino besuchen oder sich bei einer kostenlosen Massage entspannen.

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