Schweizer Junghacker holen 10. Rang an Europameisterschaft

Am Finale der European Cyber Security Challenge schafft es die Schweizer Delegation auf Rang 10. Verschiedenste Aufgaben aus dem Bereich Cybersecurity lösten die spanischen Junghacker am besten.

» Von lp, sda, 03.11.2017 14:56.

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Ein Team von Schweizer Junghackern hat sich am Europafinale der European Cyber Security Challenge den 10. Rang ergattert. Am zweitägigen Event in Malaga mass sich die Schweizer Delegation mit Teilnehmenden aus 14 anderen Ländern. Den ersten Platz belegte Spanien, auf dem zweiten und dritten Rang standen Rumänien und Italien. «Unsere Teilnehmer haben im Training starke fortschritte gemacht und in Spanien eine tolle Leistung gezeigt», wird Bernhard Tellenbach, Präsident des Vereins Swiss Cyber Storm, in einer Medienmitteilung zitiert. Das Niveau innerhalb der Teams sei sehr hoch gewesen. «Das ist für das Ziel der Nachwuchsförderung natürlich sehr begrüssenswert.»

Während den beiden Tagen galt es laut Angaben von Swiss Cyber Storm – der Verein ist für die Schweizer Teilnahme verantwortlich – verschiedenste Aufgben aus dem Bereich Cybersecurity unter Zeitdruck zu lösen. Die Junghacker mussten neben dem Lösen von Aufgaben etwa einen Server vor gegnerischen Angriffen schützen und auf verschiedene Szenarien der Challenge-Leitung reagieren. Die Hacker hauten allerdings nicht nur in die Tasten: An einer parallel stattfindenden IT-Konferenz galt es für die Teams zudem, ihre Lösung zu einem Problem vor Publikum zu präsentieren.

Die European Cyber Security Challenge ist ein europaweit koordinierter Wettkampf zum Thema IT-Sicherheit. Nationale Organisationen suchen dafür ihre besten Cyber-Nachwuchstalente und entsenden jeweils ein Zehnerteam zum Europafinale, das jährlich in einem anderen Land stattfindet und durch die jeweilige Länderorganisation durchgeführt wird. Der Wettkampf wird durch die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) koordiniert. Ziel der ist die Nachwuchsförderung im Bereich IT-Sicherheit. Infolge der rasanten technologischen Entwicklung mangelt es zunehmend an Fachkräften.

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