Salesforce für Schweizer Banken und Uhren

Langsam wagen sich auch Schweizer Banken und Uhrenhersteller in die Cloud. Über die Gründe sprach Manager Blaise Roulet an der Konferenz «Salesforce Essentials».

» Von Mark Schröder , 07.07.2017 14:00.

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Der Cloud-Anbieter Salesforce ist bekannt für Superlativen: An der globalen Hausmesse «Dreamforce» in San Francisco werden schon mal über 150'000 Teilnehmer gezählt. Von Salesforce selbst natürlich. Wer die engen Strassenschluchten der nordkalifornischen Stadt mit ihren rund 800'000 Einwohnern kennt, darf an den Angaben zweifeln. Ohne Zweifel lockten die Konferenz «Salesforce Essentials» gut 1000 Gäste nach Dübendorf. Nicht alle waren bereits Kunden des US-amerikanischen Anbieters. Aber viele.

Blaise Roulet, bei Salesforce verantwortlich für die Schweiz und Österreich, sagte der Computerworld am Rande des Anlasses, er sei zufrieden mit den Geschäften hierzulande. So gut wie alle international tätigen Schweizer Grosskonzerne nutzten mittlerweile Salesforce. Das war nicht immer so.

«Vor sechs Jahre war der Verkauf von Cloud-Lösungen noch sehr herausfordernd», sagte er. Die Unternehmen hätten Bedenken gehabt wegen des Datenschutzes und der Sicherheit. Und das CRM von Salesforce verwaltet die sensibelsten Geschäftsinformationen überhaupt: die Kundendaten. «Seit zwei Jahren müssen immer weniger Diskussion geführt werden über Sicherheit», sagte Roulet. Neu setzten die Unternehmen andere Prioritäten: Sie wollen mithilfe der Software näher heranrücken an den Kunden und seine Bedürfnisse. Gleichzeitig fordern die Kunden neue individuelle Services ein, die sie aus der digitalen Welt kennen.

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