26.06.2015, 18:05 Uhr

«Mehrwert entsteht erst durch Vernetzung»

Doris Leuthard eröffnete das diesjährige Seminar des Schweizerischen Verbandes der Telekommunikation (Asut). Sie beschrieb in ihrer Rede, wie sie eine digitale und vernetzte Schweiz sieht.
Gestern stieg das alljährliche Stelldichein der Schweiz Telekombranche. Der Schweizerische Verband der Telekommunikation (Asut) lud dazu gut 800 ICT-Manager, Wissenschafter und Politiker in den Berner Kursaal. Unter dem Titel «Wege der digitalen Schweiz» referierten und diskutieren diese darüber, wie die Schweiz von der Digitalisierung und dem «Internet der Dinge» (IoT) profitieren kann. 
«Die Schweiz ist digitalisiert»
Wie Doris Leuthard zitiert wird, forderte sie in ihrer Eröffnungsrede zum diesjährigen «Asut»-Seminar eine bessere Vernetzung der Schweiz. «Der Mehrwert einer Digitalisierung der Welt entsteht erst durch Vernetzung», sagte die Vorsteherin des Bundesamtes für Umwelt und Verkehr (Uvek). Die Vorteile einer Vernetzung lägen auf der Hand: «Würden 450'000 Arbeitnehmer in der Schweiz einmal pro Woche zu Hause statt im Büro arbeiten, könnten damit wöchentlich viereinhalb Millionen Autokilometer oder 2,6 Millionen Personenkilometer im öffentlichen Verkehr eingespart werden», sagte sie. «Dann muss ich Sie nicht plagen mit einer zusätzlichen Abgabe auf der Mineralölsteuer». Weiter wird die Bundesrätin zitiert, dass noch dieses Jahr bei der Verordnung ber nichtionisierende Strahlung (NISV) entschieden werde, wie die Reise weitergehe. Gemäss «Asut» werden bis 2020 weltweit 50 Milliarden Geräte am Internet hängen. Für ein hochentwickeltes Land wie die Schweiz böten sich immense Mglichkeiten, die der Telko-Verband als Innovationstreiber für die gesamte Wirtschaft sieht. Eine stabile Verbindung zur Bundesrätin kann da in Anbetracht der Teilrevision des Fernmeldegesetztes (FMG) nicht schaden.



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