Webseiten-Filterung aus dem Off

Netops «Netfilter» will die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz nicht völlig unterbinden, sondern vielmehr in einem «vernünftigen Rahmen halten».

  

» Von Catharina Bujnoch, 23.03.2006 07:10. Letztes Update, 23.03.2006 07:11.

Das tut das Tool, indem es Bilder und Texte angewählter Webseiten dynamisch nach bestimmten Suchkriterien durchkämmt. Die Stichworte hierzu sind Pornografie, Gewalt, Rassismus oder Copyright-Verletzung. Stösst das Tool auf eine fragliche Seite, wird das Herunterladen blockiert. Die Bildanalyse bewältigt bis zu neunzig Bilder pro Sekunde, so dass der Anwender die aufgerufene Webseite quasi verzögerungsfrei auf dem Monitor angezeigt bekommt, versichert die Distributorin Avatech. Zweite Zielsetzung des Tools ist es, die verfügbare Bandbreite für den Datentransfer zu gewährleisten. Zu diesem Zweck lassen sich Peer-to-Peer-Applikationen und Chat-Programme grundsätzlich unterbinden, ebenso wie der Download von beliebig festzulegenden Dateitypen, etwa MP3. Den Netz-werkadministratoren liefert Netfilter statistische Auswertungen, zum Beispiel zur Bandbreitennutzung und dem Umfang der Downloads. Fünf Lizenzen kosten 290 Franken, eine typische Standardkonfiguration mit hundert Lizenzen 4210 Franken. Eine kostenlose voll funktionsfähige Testversion kann aus dem Web heruntergeladen werden.

www.netfilter.ch

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