Social Media in Firmen: Darauf kommts an
Der Siegeszug von Facebook, Twitter und Co. bringt auch Unternehmen unter Zugzwang. Firmen müssen mehrere Dinge beachten, um den Anschluss nicht zu verlieren.
Social-Media-Spezialist Mike Schwede informierte die Teilnehmer der ICMF/ITS-Tagung darüber, wie Unternehmen das Thema soziale Medien am besten anpacken könnenweitere Artikel
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» Von , 27.09.2011 11:58.
In der bunten Social-Media-Welt lauern für Unternehmen zahlreiche Stolpersteine. Darum ist es umso wichtiger, gezielt und mit einer geeigneten Strategie vorzugehen. Wie Unternehmen hier idealerweise handeln sollten, erfuhren rund 70 Teilnehmer an der ICMF/ITS-Tagung zum Thema «Social Media und mobile Endgeräte» im Zürcher Technopark.
Mike Schwede, Leiter des Social-Media-Kompetenzzentrums beim Online-Marketingspezialisten Goldbach Interactive, erklärte, dass es besonders darauf ankommt, die nötigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Immerhin erwarten Kunden etwa auf Twitter innert einer halben Stunde eine Antwort, so Schwede. Klar ist, dass sich dies nur mit genügend Personal bewerkstelligen lässt. Und die Mitarbeitenden müssen selbstverständlich gut geschult werden. Denn beim Einsatz von sozialen Medien ist vor allem der Inhalt zentral: «Unternehmen müssen hier bei ihren Kernleistungen bleiben. Das interessiert die Leute», meinte der Schweizer Social-Media-Experte und lieferte gleich passende Beispiele hierfür. Für Unternehmen wie die SBB wäre es etwa wenig zweckdienlich, wenn sie auf Facebook, Twitter & Co. auf Branding und Entertainment statt auf Kundenservice setzen würden. Denn immerhin gehört letzterer zu den Kernleistungen der Schweizerischen Bundesbahnen und wird daher von den Kunden respektive Anwendern erwartet – auch in sozialen Medien. Wiederum anders sieht dies bei Pharmakonzernen wie Roche aus. Während hier etwa Sales- oder Entertainment-Aktivitäten auf Facebook wohl kaum auf Gegenliebe stossen würden, könnten solche Unternehmen soziale Medien allerdings fürs Anwerben neuer Mitarbeitenden nutzen.
Es zeigt sich also, dass die Social-Media-Nutzung nicht in allen Firmen gleich ablaufen kann. Darum ist es enorm wichtig, sich vor dem Einsatz eine passende Strategie zurechtzulegen und die Kompetenz aller Mitarbeitenden zu stärken – und zwar sowohl geschäftlich als auch privat. Schliesslich können kompromittierende Fotos auf dem privaten Facebook-Profil eines Angestellten das Image eines Unternehmens schädigen.
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