So rüsten Sie sich für die SDN-Einführung

» Von Bernd Reder, Tecchannel.de, 08.10.2013 10:47.

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4. Verknüpfung zwischen Netzwerk- und Computing-Umgebung berücksichtigen:

Eine Herausforderung im Zusammenhang mit SDN besteht darin, dass die Grenzen - und organisatorischen Zuständigkeiten - zwischen Netzwerk auf der einen Seite und Servern und Anwendungen auf der anderen verschwimmen. Gefördert wird dies durch Technologien wie Netzwerk-, Storage-, Server- und Anwendungsvirtualisierung.

Ansätze wie NSX von Vmware/Nicira etablieren beispielsweise eine Abstraktionsebene zwischen Netzwerk- und Computing-Umgebung. Über diese Ebene lassen sich beide Bereiche steuern und IT-Services bereitstellen. Das erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Netzwerk-, Storage-, Virtualisierungs- und Anwendungsfachleuten in der IT-Abteilung, zudem die Einbindung der Anwendungsentwickler.

5. Prüfung der Beziehungen zu den Systemlieferanten:

Derzeit gibt nach Angaben von Marktforschungsfirmen wie IDC, Gartner und ESG mehr als 220 Anbieter von SDN-Komponenten oder entsprechenden Komplettlösungen. Das bedeutet für potenzielle SDN-Nutzer, dass sie prüfen müssen, ob ihre bislang bevorzugten Lieferanten adäquate SDN-Produkte anbieten und ob sie weiterhin auf diese Anbieter setzen wollen.

Anwender, die sich bislang auf nur einen Systemlieferanten verlassen haben, erhalten durch SDN die Möglichkeit, eine Multi-Vendor-Strategie umzusetzen und damit die Abhängigkeit von besagtem Anbieter zu verringern. Firmen, die bereits über mehrere Systemlieferanten verfügen, sollten kritisch prüfen, ob es Sinn macht, zusätzliche Anbieter zu berücksichtigen.

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