Sicherheitsmängel bei IP-Überwachungskameras

Noch immer gibt es viele IP-Kameras, die nur unzureichend abgesichert sind. Zu diesem Urteil kommt die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung.

» Von Simon Gröflin , 02.10.2017 14:58.

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Eine IP-Kamera ist spätestens dann nicht sinnvoll, wenn sich die Besitzer auch gleich überwachen lassen. Stiftung Warentest hat 16 Überwachungskameras unter die Lupe genommen. Darunter befand sich nur ein Gerät von D-Link (2330L), das ausreichend abgesichert war. Von den übrigen 15 Kameras erhielten zehn der Produkte das Gesamtfazit «Befriedigend» und zwei die Note «Ausreichend».

«Admin» als Standardpasswort

Drei der IP-Cams wurden als «mangelhaft» bewertet. Es sind vor allem die Kameras von Instar und Technaxx, die sehr schlecht abgeschnitten haben. Zwar sind diese bei uns weniger im Handel vertreten, aber die Sicherheitsmängel lassen aufhorchen: Wie die meisten Kameras liessen diese unnötige Ports offen. Vernichtend war das Urteil bei diesen zwei Geräten, weil Zugangsdaten wie instar oder admin als Standardpasswörter gesetzt waren. Stossend daran war vor allem die Tatsache, dass auch die Smartphone-Apps die Nutzer nicht auffordern, andere Passwörter einzurichten.

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