SBB-Ausbau für besseren Handy-Empfang verzögert sich

Vor eineinhalb Jahren kündigten die SBB an, die 1700 Regionalzüge bis Ende 2020 mit Funkverstärkern auszurüsten. Nun dauert es zwei Jahre länger.

» Von Simon Gröflin , 07.03.2016 16:09.

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Vor anderthalb Jahren kündigten die SBB an, die 1700 Wagen der Regionalzüge bis Ende 2020 mit leistungsstarken Funkverstärkern aufzurüsten. Die sogenannten Repeater sorgen in den Zügen für besseren Handy-Empfang. Laut der «Schweiz am Sonntag» dauert der Ausbau nun länger, als bisher angenommen.

SBB-Sprecherin Rahel Meile bestätigt der Zeitung die Verschiebung des geplanten Endtermins auf 2022. Mehrere Arbeiten sollen die Verzögerung verursacht haben. Einerseits wolle man mit der gebündelten Bestückung verschiedener Fahrzeugtypen den Verkehrsfluss der Züge aufrechterhalten, andererseits hätten Arbeiten im Zusammenhang mit der neuen Mimo-Funktechnik («Multiple Input Multiple Output») die Terminverschiebung verursacht, heisst es bei den SBB.

Die Mimo-Technik mit mehr Frequenzen soll aber nicht in allen Regionalverkehrszügen zum Einsatz kommen. Es werde jedes Fahrzeug einzeln geprüft und die Realisierungsvorlage nächstens bei der Konzernleitung der SBB eingereicht, schreibt die «Schweiz am Sonntag». Bei den Zürcher S-Bahnen soll der Ausbau noch diesen Frühling beginnnen. Das Konsortium «InTrainCom», dem Salt, Sunrise und Swisscom angehören, investieren insgesamt 300 Millionen Franken in die Ausrüstung.

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