Roaming-Tipps für die Sommerferien

» Von pd/jst, 19.06.2013 08:21.

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«Die Anbieter sollten in Sachen Roaming endlich einen Schritt auf die Kunden zugehen», sagt Ralf Beyeler, Telecom-Experte von Comparis.ch. Dass dies möglich ist, zeigt jüngst  Swisscom mit Preisreduktionen. Sunrise und Orange haben für die Anrufe im europäischen Ausland noch denselben Standardtarif wie 2003, als Comparis.ch mit der Analyse der Roaming-Gebühren begonnen hatte. Sunrise geht sogar noch einen Schritt weiter weg von ihren Kunden. Für die Länder ausserhalb Europas gibt es bei Sunrise seit Ende Mai gar keine Option mehr für günstigere Anrufe in die Schweiz. So stieg der Preis für eine Gesprächsminute in Ägypten und Tunesien von 1.75 auf 2.90 Franken, in Brasilien und Thailand von 2.10 auf 4.75 Franken. Auch Orange bietet zurzeit für die neuste Variante des Abos «Me» die bisherige Travel-Option nicht mehr an. Laut Ankündigung will Orange diese Option voraussichtlich im Spätsommer oder im Herbst aber auch Kunden mit diesem neuen Abo anbieten. Bis dann ist beispielsweise in Thailand für eine Minute Gespräch in die Schweiz 4.80 statt 2 Franken zu bezahlen.

Spartipps

  • Handy in den Ferien ausschalten – im Ausland kosten auch eingehende Anrufe.
  • Combox ausschalten – auf die Sprachmailbox umgeleitete Anrufe kosten drei Mal: für die Verbindung ins Ausland, für die Umleitung auf die Combox und fürs Abhören.
  • SMS schreiben statt telefonieren.
  • Öffentliche Telefone benutzen oder sich im Hotelzimmer anrufen lassen.
  • Mit Optionen günstiger aus dem Ausland telefonieren.
  • Nicht mit dem Handy surfen und wenn doch, dann nur mit einer Option oder einem Datenpaket. Noch günstiger oder gratis: Das WLAN im Hotel benutzen.
  • Ausländische Prepaid-SIM-Karte kaufen: Tipps dazu finden sich in einer «Sparnews» auf der Website von Comparis.ch.

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