Per Glasfaser um die Erde
Erstmals gibt es einen weltumspannenden Glasfaserring, der von einem einzigen Unternehmen kontrolliert wird, und zwar von der indischen Tata Communications.
Tata Communications hat als erster Provider ein eigenes weltumspannendes Glasfasernetzweitere Artikel
» Von , 26.03.2012 11:11.
Und zwar hat der zum gleichnamigen indischen Mischkonzern gehörende Fernmeldearm, mit der Inbetriebnahme der TGN-EA-Verbindung (Tata Global Network Eurasia) das letzte fehlende Stück des weltumspannenden Glasfasernetzes vervollständigt. Durch den weltweiten Ring kann Tata Communications eine verbesserte Redundanz garantieren. Denn wenn ein Kabel bricht, können die Signale einfach in die andere Richtung geschickt werden und erreichen so trotz Umwegen auf dem Netz des gleichen Providers ihr Ziel.
Das fehlende Teilstück TGN-EA verbindet das indische Mumbai mit dem südfranzösischen Marseille und bietet den Kunden Bandbreiten zwischen zwei und zehn Gigabit pro Sekunde.
Laut Tata verbindet das hauseigene Glasfasernetz nun 240 Länder, die zusammen 99,7 Prozent der weltweiten Wirtschaftskraft darstellen. Dies findet auch Tim Stronge vom Marktforschungsunternehmen TeleGeography bemerkenswert. Denn seit den 1990er Jahren gäbe es Pläne und Absichtserklärungen für einen weltumspannenden Glasfaserring aus einer Hand. Interessant, dass nun ein indisches Unternehmen diesbezüglich vorprescht.




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