Nie mehr das Handy falsch rum halten

Google hat ein originelles Patent angemeldet, dank dem es künftig keine Rolle mehr spielen könnte, wie man ein Smartphone hält.

Zeichnung aus dem Pantentantrag von Google (Bild: USPTO)

» Von Hannes Weber , 17.08.2012 08:09.

Wir kennen das doch alle: Man greift zur Hosentasche, zieht das Smartphone hervor und hält es mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit falsch rum in der Hand. Früher, als Handys noch grosse Tastenfelder beherbergten, war das noch weniger ein Problem, da konnte man noch in der Hostentasche ertasten, wo jetzt oben und unten ist. Aber bei fast symmetrischen Smartphones ohne physische Tasten ist das leichter gesagt als getan.

Für dieses «Problem» hat Google scheinbar eine Lösung gefunden. Ein Redaktor von android-hilfe.de hat nämlich einen Patentantrag des Suchmaschinenriesen ausfindig gemacht, der ein Smartphone beschreibt, bei dem es eben kein oben und unten mehr zu geben scheint. Je nachdem wie man das Gerät hält, ändert sich die Ausrichtung des Bildinhalts automatisch. Gut, das alleine ist natürlich noch keinen Patentantrag wert. Interessant ist aber, dass Mikrofon und Lautsprecher an beiden Enden des Smartphones angebracht sind. Das soll es ermöglichen, eben auch zu telefonieren, wenn man das Gerät verkehrt herum hält (wobei, ein «verkehrt herum» gibt es dann ja genau genommen gar nicht mehr, aber lassen wir das). Möglich macht dies ein Sensor, der erkennt, wie herum man das Telefon hält und dann Mikrofon und Lautsprecher jeweils an der richtigen Stelle aktiviert.

Wie dringend die Welt diese Erfindung benötigt, sei mal dahin gestellt. Innovativ ist Googles Ansatz aber allemal, schliesslich ist bis jetzt noch niemand anderes darauf gekommen.

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