MWC: Ericsson sieht immenses Datenwachstum

Weltweit soll bis 2016 via Handy dieselbe Datenmenge versurft werden wie mittels PC, so der schwedische Netzausrüster Ericsson am diesjährigen Mobile World Congress.

Das mobile Datenvolumen wird laut Ericsson massiv zunehmenDas mobile Datenvolumen wird laut Ericsson massiv zunehmen
  

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» Von Reto Vogt , 14.02.2011 14:35.

An der Pressekonferenz des schwedischen Netzausrüsters Ericsson prognostizierte CEO Hans Vestberg eine Vervielfachung des mobilen Datenaufkommens. Die Zahl der Inhaber eines Mobilfunkabos wachse von heute 5,3 Milliarden auf sieben bis acht Milliarden im Jahr 2015. Durchaus realistisch: Schon heute besitzen zahlreiche Menschen mehrere SIM-Karten für ihr Smartphone, Geschäftshandy, iPad oder Laptop. Durch dieses Wachstum soll das mobile Datenvolumen massiv ansteigen und sich bis 2016 demjenigen der heimischen PCs angleichen, so Vestberg. Davon profitiert laut dem CEO auch die Wirtschaft: Pro zehn Prozent Wachstum sieht Vestberg einen BIP-Anstieg des jeweiligen Landes um ein Prozent. Das Hauptwachstum sei allerdings nicht in Europa oder den USA zu erwarten. Dafür sorgten hauptsächlich neu aufzubauende Netzwerke in Entwicklungsländern.
 

Klar ist: Heutige Netzwerke reichen bei weitem nicht aus, um das von Ericsson prognostizierten Wachstum zu tragen. Diese müssen konsequenz ausgebaut und mit neuen Techniken wie LTE ergänzt werden, meint der Ericsson-Chef. Um sich ein weiteres Kuchenstück vom wachsenden Breitbandmarkt abzuschneiden, partnert Ericsson mit der amerikanischen Software-Schmiede Akamai. Gemeinsam wollen die Unternehmen Cloud-Dienste für Webinhalte, E-Commerce und Applikationen anbieten - ganz nach dem Vorbild von Apples App-Store. Die konkreten Angebote sollen in den nächsten sechs Monaten ausgearbeitet werden. Auch Provider wie Orange, Sunrise und Swisscom sollen willkommen sein.

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