Mesh-Netze verbessern das WLAN

» Von dpa, 05.09.2017 08:14.

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Mesh-Lösungen von Google, AVM und devolo

Google Wifi ist so eine Lösung. Eine Funkstation wird an den Router angeschlossen und organisiert drahtlos die einzelnen Funkstationen in einem vermaschten Netz. So soll sichergestellt werden, dass der Funkverkehr immer auf dem schnellsten Weg und über den Zugangspunkt mit der besten Signalstärke zum Endgerät kommt. Im Bedarfsfall wechselt das System automatisch Funkkanäle oder schaltet Geräte auf andere Zugangspunkte um.

Beim Hersteller devolo etwa will man das Wort Mesh gar nicht benutzen, erreicht mit dem von Marcel Schüll Smart Wifi genannten Netz aber einen ähnlichen Effekt. Devolo verbindet seine WLAN-Zugangspunkte über das Hausstromnetz mit dem Router. Über diese Powerline können sich nun auch die einzelnen Geräte untereinander austauschen. Ziel ist eine verbesserte Verwaltung verbundener Geräte. Wie in einem Mobilfunknetz verbinden sich Smartphone der Notebook automatisch immer mit dem Zugangspunkt, der das beste Signal liefern kann. Endgeräte sollen so nicht mehr kleben bleiben. Weil für die Kommunikation der Zugangspunkte untereinander die Stromkabel in der Wand genutzt werden, ist das System laut devolo stabiler als Systeme, die auf Funk setzen.

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