Kostenkiller virtuelles SAP
» Von , 08.12.2008 13:06. Letztes Update, 08.12.2008 13:10.
In einer Welt sinkender Hardware-Preise stellt sich jedoch die Frage, ob Virtualisierung überhaupt einen echten Mehrwert bringt. Schliesslich würden die Kosten für eine Reihe zusätzlicher dedizierter Server heute deutlich geringer ausfallen. Lohnt sich unterm Strich der Aufwand, den man für die Implementation einer Virtualisierungslösung treiben muss?
Der SAP-Optimierer VMS hat gegen 1700 SAP-Systeme vermessen und kam zu dem Ergebnis, dass aufgrund sinkender Hardware-Preise immer mehr IT-Abteilungen dazu neigen, Performance über mehr Hardware zu erreichen. Dies führt zu einer sinkenden durchschnittlichen Auslastung der SAP-Server. Ein beträchtlicher Teil der Einsparungen, die Firmen durch die niedrigen Einkaufspreise erzielen, geht so wieder verloren. Die typische durchschnittliche Auslastung eines SAP-Datenbankservers liegt derzeit bei 40 Prozent, die eines Applikations-servers unter 30 Prozent, in manchen Unternehmen sogar nur bei zehn Prozent.
Virtualisierungslösungen lohnen sich immer dann, wenn IT-Admins damit auf die Dynamik von Systemen reagieren können. So zum Beispiel, wenn sich die Lastprofile der zu virtualisierenden Systeme ergänzen. Dies ist typischerweise bei Unternehmen der Fall, die mehrere SAP-Systeme im Einsatz haben. Sehr gut eignen sich Virtualisierungskonzepte daher für Outsourcing-Anbieter, die eine grosse Anzahl von SAP-Systemen betreiben.



KOMMENTARE
KOMMENTAR SCHREIBEN