IT-Freiberufler fordern immer mehr

IT-Freelancer verlangen immer mehr Geld, sagt eine Studie von Gulp. In der Schweiz ist man am «gierigsten».

IT-Freiberufler fordern in der Schweiz 112 Franken pro Stunde.IT-Freiberufler fordern in der Schweiz 112 Franken pro Stunde.

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» Von Fabian Vogt , 10.09.2012 09:39.

IT-Freiberufler verlangen immer mehr Geld, sagt eine Studie von Gulp. In der Schweiz ist man am «gierigsten».  

Im Februar 2006 verlangten IT-Freiberufler in der Schweiz 102 Franken pro Stunde, heute sind es 112 Franken. Dies sagt die halbjährlich durchgeführte Gulp-Stundenansatzstudie unter 80 000 IT-Freiberuflern, die ihr Profil auf Gulp hinterlegt haben. Die durchschnittliche Forderung im deutschsprachigen Raum beträgt 89 Franken pro Stunde, in der Schweiz sind die Freelancer also erwartungsgemäss deutlich teurer als im benachbarten Ausland. 

Und die Freiberufler erhalten das Geld auch, wie die Studie sagt. Der durchschnittlich bezahlte Lohn liegt 2012 bei durchschnittlich 89 Franken, das sei seit Beginn der Gulp-Messungen im Jahr 2001 neuer Höchstwert.

Als Grund für die gesteigerten Ansprüche nennt die Studie die momentan herrschende Nachfrage nach IT-Fachkräften, weswegen Projekte oft mit Freelancern durchgeführt würden.

Bei der Stundensatzforderung nach Position liegen Projektleiter mit durchschnittlich 99 Franken an der Spitze, gefolgt von Beratern (94 Franken), Trainern (88 Franken), Softwareentwicklern (83 Franken) und Qualitätssicherungsexperten (81 Franken). Hardwareentwickler fordern dagegen im Durchschnitt bloss 75 Franken und liegen damit am untersten Ende der Rangliste. 

Nach Altersgruppen aufgeschlüsselt sind die 45-49-Jährigen am «gierigsten». Sie verlangen im Schnitt 93 Franken, vor fünf Jahren waren es noch 85 Franken. Erwartungsgemäss am günstigsten sind die unter 30-Jährigen, die sich mit 72 Franken pro Stunde begnügen.

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KOMMENTARE

Karsten Rodriguez Toledo: 12-09-12 10:32

Dann sollte hier aber auch erwähnt werden was sich die Vermittler in die Tasche stecken! Es gibt Vermittler, die bieten dem Freiberufler 90 Franken, verlangen aber vom Endkunden 150-180 Franken, das nenne ich sowohl den Kunden, als auch dem Freiberufler, unverschämt gegenüber. Letzendlich sind die Kunden, und die Freiberfuler, Geislen der Vermittler!

Mfg
ein nicht gieriger Freiberufler!

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