Intel und Nokia legen Mobilplattformen zusammen

Intel und Nokia haben ihre mobilen Betriebssysteme vereint und eine einheitliche Plattform für Smartphones präsentiert.

    

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» Von Jens Stark, 16.02.2010 10:01.

Diese segelt unter der Bezeichnung MeeGo und soll sowohl Handys als auch Netbooks, Fernseher und Unterhaltungselektronikgeräte im Auto antreiben. Das quelloffene, auf Linux basierende Betriebssystem wurde aus Intels OS Moblin und Nokias Maemo-Plattform zusammengezimmert. Allerdings sei MeeGo nicht auf Intel-Chips angewiesen, sondern laufe auch auf anderen Prozessoren, so etwa denjenigen der britischen Siliziumschmiede Arm.

Laut Ian Fogg, Analyst bei Forrester Research, sei es ein gewagter Schritt, den die beiden Firmen unternehmen. Trotzdem könnte die Plattform sowohl Smartphone-Betriebssysteme wie Android, iPhone OS und Chrome konkurrenzieren als auch Desktop-Basis-Software wie die Linux-Variante Ubuntu.

Durch die Lancierung von MeeGo wird aber auch das Symbian-Betriebssystem in Frage gestellt. Diese seit Neustem komplett quelloffene Smartphone-Plattform wurde von Nokia federführend entwickelt. Symbian wurde in mehr als 330 Millionen Handys ausgeliefert, unter anderem in beliebten Nokia-Smartphones wie dem N97.

Am MeeGo-Event am derzeit in Barcelona stattfindenden Mobile World Congress hat denn Nokias Gerätechef Kai Oistamo die Gemüter zu beruhigen versucht, und zwar mit dem Hinweis, die beiden Plattformen könnten nebeneinander existieren. MeeGo käme dabei vor allem in Highend-Smartphones zum Einsatz, heisst es.

Die erste Version des frischgebackenen Handy-Betriebssystems soll im zweiten Quartal 2010 ausgeliefert werden.

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