Huawei-Router sind löchrig wie Emmentaler

An der Hacker-Konferenz Defcon haben Teilnehmer kritische Sicherheitslücken in den Routern des chinesischen Netzwerkers Huawei enthüllt und den Hersteller heftig kritisiert.

Um die Security der Huawei-Router ist es laut Sicherheits-Experten nicht zum Besten bestellt

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» Von Jens Stark , 31.07.2012 11:53.

Sicherheitsexperten haben an der Hacker-Konferenz Defcon in Las Vegas den chinesischen Hersteller von Netzwerk- und Telekommunikationsgeräten Huawei heftig kritisiert und einige kritischen Security-Schwachstellen in den Routern der Firma aufgedeckt. Die Löcher wurden in der Firmware der Huawei-Router der Serie AR18 und AR29 entdeckt. Die Schwachstellen, darunter ein sogenannter Session Hijack, erlauben es Angreifern, die Netzwerkgeräte über das Internet in ihre Gewalt zu bringen, wie Felix Lindner von der Sicherheitsfirma Recurity Labs, der in der Szene unter seinem Netzwerknamen FX bekannt ist, berichtet.

Huawei ist derzeit eine der am schnellsten wachsenden Netzwerkfirmen. Laut Lindner wird die Hälfte der weltweiten Internet-Infrastruktur von Huawei-Routern gestellt. Diese stehen hauptsächlich in Asien und in Entwicklungsländern.

Lindner zufolge gehört die untersuchte Sicherheit der Chinesen zum «schlechtesten überhaupt». Zudem geht er davon aus, das die gefundenen Lücken erst der Anfang sind. So habe man aus Kostengründen nur die relativ günstigen Einstiegsrouter der AR-Kategorie untersuchen können. Die Geräte der NE-Serie für den Enterprise-Level konnten dagegen nicht analysiert werden.

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