Geoportal des Bundes gewinnt auch Open Source Award

Die Schweizer Open-Source-Szene hat die besten Projekte ausgezeichnet. Gewonnen haben das Geoportal des Bundes, ein Home-Cinema-System und ein Content-Management-Framework

» Von Fabian Vogt , 08.10.2014 17:37.

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Internationale Auszeichnungen sammelt das Geoportal des Bundes wie andere Nacktbilder von Prominenten, sogar die UNO zeichneten das Portal aus. Nun kann sich das Bundesamt für Landestopographie (swisstopo) als Betreiber eine weitere Trophäe in die Vitrine stellen. Den CH Open Source Award 2014

Die Version 3 des Geoportals wurde ausgezeichnet, weil man damit neue Wege ging, heisst es in der Begründung der Jury. Um die gewünschten Anforderungen an die Plattform erfüllen zu können, seien in einer Crowdfunding-Aktion rund 400 000 Dollar gesammelt worden. Damit sei die neue Version 3 von OpenLayers finanziert worden, welche verwendet wird, um das Kartenmaterial im Webbrowser darzustellen. Durch die gezielte Weiterentwicklung von bestehender, freier Software habe das Geoportal nicht nur den den Nutzen für sich selber, sondern auch für alle anderen Anwender von OpenLayers massiv erhöht.

OpenELEC und Symfony

Weitere Preise gingen an das Projekt OpenELEC Media Center, ein Home-Cinema-System das vollständig auf freier Software beruht und über 200 000 aktive Nutzer zählt. Sowie an Symfony CMF, mit dessen Hilfe CMS-Funktionalität an Appkikationen angefügt werden kann, sollten diese das PHP Komponentenframework Symfony verwenden.

Der Spezialpreis «Champions in Open Source» ging an Kern Sibbald. Sibbald ist einer der Gründer von Autodesk und Mitentwickler von AutoCAD. Er war auch für  die Entwicklung von Bacula verantwortlich, einer offenenn und professionellen Backup-Lösung für verschiedenste Betriebssysteme und Backup-Hardware. Veranstaltet wurde die Award-Show vom Verein Swiss Open Systems User Group /ch/open. Erstmals wurden auch ausländische Projekte ausgezeichnet.

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