Ericsson liefert Glasfaserkomponenten für Luzern

Energie Wasser Luzern setzt bei der Glasfaservernetzung in der Leuchtenstadt auf den schwedischen Netzausrüster Ericsson.

Luzern erhält bis 2014 ein flächendeckendes Glasfasernetz. Wichtige Komponenten stammen dabei von Ericsson
  

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» Von Harald Schodl , 07.02.2012 10:57.

Bis 2014 soll Luzern ein stadtweites Glasfasernetz bis in die Haushalte erhalten. Den finalen Kooperationsvertrag dazu haben Swisscom und Energie Wasser Luzern (EWL) vor rund einem Jahr unterzeichnet. Die Umsetzung der Transportebene für EWL (Layer 2) erfolgt mit Ericsson, wie der schwedische Netzausrüster nun bekannt gibt. Ericsson ist für die Projektleitung auf der Transportebene verantwortlich. Zudem ist das Unternehmen gemäss eigenen Angaben für die Implementation und Installation der Soft- und Hardware-Komponenten sowie für den Support zuständig.

Bei der Implementation des Layer-2-Netzwerkes hält man sich laut Ericsson an die Standards von openaxs. Die offene Netzwerkarchitektur soll einen diskriminierungsfreien Wettbewerb verschiedener Netzbetreiber und Dienstanbieter ermöglichen. Endkunden können so ihren Anbieter flexibel wählen. Gleichzeitig leiste EWL im Hinblick auf die geplante Liberalisierung im Strommarkt wichtige Vorarbeit. So könne die zurzeit entstehende Telekom-Insinfrastruktur auch für künftige Abrechungsmodelle wie Smart Metering genutzt werden.

Martin Bürki, Managing Director Ericsson AG in der Schweiz, erklärt: „Das FTTH-Projekt in der Stadt Luzern ist sehr interessant und verdeutlicht, wie Städte und Kantone als alternative Netzbetreiber neue Marktchancen im heutigen Telekom-Markt nutzen können», kommentiert Martin Bürki, Managing Director bei Ericsson Schweiz. Der Netzausrüster ist bereits in sieben Schweizer FTTH-Projekten involviert - beispielsweise in Bern, St. Gallen und Genf.

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