Japanische Stadt nur noch auf Facebook erreichbar

Die japanische Stadt Takeo hat seinen kompletten Webauftritt auf Facebook gezügelt.

» Von Jens Stark , 04.08.2011 10:54.

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Der Schritt ist umso erstaunlicher, da Facebook in Japan gar nicht einen so grossen Zuspruch hat wie etwa hierzulande. Dort ist ein soziales Netz namens Mixi viel beliebter, zumal man dort als User unter einem Pseudonym komplett anonym bleiben kann.

Doch gerade anonyme Kommentare von weniger schmeichelhaftem Inhalt auf der ehemaligen Webseite von Takeo wurden von den Verantwortlichen als Grund geäussert, warum man sich dazu entschlossen habe, den kompletten Inhalt der Webseite der 51'000 Einwohner zählenden Stadt auf Facebook zu transferieren. «Wenn Leute ihre Meinung äussern oder eine Frage stellen, dann sollten sie dies als Erwachsene mit ihrem vollen Namen tun», erklärt Bürgermeister Keisuke Hiwatashi den Schritt.

Die Facebook-Seite von Takeo ist denn auch so aufgesetzt, dass jedermann alle öffentlichen Inhalte betrachten kann. Allerdings können nur registrierte Facebook-Mitglieder Kommentare verfassen. Damit Takeo aber auf der Weblandkarte bleibt, wurde auf der alten Webadresse eine Umleitung auf die Facebook-Page eingerichtet.

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