Cisco: SDN war gestern

» Von Jens Stark , 07.11.2013 07:34.

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Zentrales Regelwerk

Zentrales Element von ACI ist aber ein Policy-Controller, genannt Application Policy Infrastructure Controller (Apic). Mit diesem können Service-Levels und Zutrittsprivilegien definiert, implementiert und in Echtzeit überwacht werden. Mit APIC wisse man zu jeder Zeit, was die Applikationen im Netzwerk machen. Wie Andreas Moser, der bei Cisco Schweiz den Bereich «Systems Engineering» leitet, am  Rande der Ankündigung betont, sei der Dreh- und Angelpunkt von ACI und des Apic, dass Applikationen ihre SLA gleich mitbekommen könnten.

Ein weiterer Vorteil des Apic, welcher bis zu eine Million Endpunkte verwalten kann, ist laut Cisco, dass er unabhängig von Switch-Daten und -Kontrolleinheit arbeitet. Dies sei ebenfalls ein Unterschied zu SDN, meint Moser. «Fällt dort der Controller aus, funktioniert auch der Switch nicht mehr», sagt er. «Mit Apic erreicht man dagegen Redundanz, da die Hardware autonom weiterläuft».

ACI und Apic sind übrigens das Resultat der Entwicklungsarbeit des hauseigenen Start-ups Insieme. Diese als «Spin-in» bezeichnete Firma wird Cisco eigenen Angaben zufolge für bis zu 863 Millionen Dollar zurückkaufen - der definitive Kaufpreis richtet sich dabei nach dem Umsatzziel.

Weitere Informationen zu ACI und neuen Nexus-Switches finden sich auf der Cisco-Homepage.

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