Cisco: IT- Management aus der Cloud

» Von Jens Stark , 27.01.2015 12:40.

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Schliesslich kündigte Dominguez die Globalisierung von Meraki an, das bislang nur in den USA zur Verfügung stand. «Dazu gehört eine Meraki-Cloud in der EU, bei der die Daten in Europa bleiben», verspricht er. Geplant sei dabei die Errichtung von zwei Rechenzentren in Deutschland und Grossbritannien, die von Cisco betrieben würden, ergänzt Thomson. Künftig könne man sich auch ein Dual Hosting mit Service Providern vorstellen, so der Cisco-Manager.

Auch im Rahmen von ONE (One Network Environment), der Spielart für Software Defined Networking des Netzwerkriesen, hat Cisco Änderungen in Aussicht gestellt. Bislang seien die Software-Produkte von Cisco, gut 100 an der Zahl, an die Hardware gebunden gewesen, erklärt Dominguez. «Das wird sich nun ändern: Wir schnüren 3 mal 3 Software-Suiten, welche konkrete Geschäftsprobleme lösen sollen und die zudem portabel sein werden», fügt Thomson an. Will heissen: Ist ein Router veraltet und soll abgelöst werden, müsse nicht wie bis anhin eine neue Lizenz gelöst werden.

Die Suiten sind dabei für drei Bereiche gedacht, das Rechenzentrum bestehend aus Networking und Server, WAN und Access-Geräte. Für diese wiederum sind grundlegende Software-Pakete im Angebot, welche das Grundgerüst des Betriebs sicherstellen sollen. Auf diesen bauen dann weitere Suiten mit weitergehenden Applikationen auf, wie etwa das «Cloud Enterprise», WAN Collaboration oder Campus Fabric. Auf der obersten Stufe schliessen dann Security-Suiten für die verschiedenen Bereiche das Angebot ab.

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