Acer Liquid im Test

Die Auswahl an Android-Mobiltelefonen wächst stetig. Auch Aussenseiter wie Notebook-Produzent Acer wagen sich an Googles Handy-Betriebssystem. Ob sich das Acer Liquid sehen lassen kann, zeigt dieser Test.

    

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» Von idg, 08.02.2010 11:00.

Das Acer Liquid ist auf der Rückseite und an den Kanten aus weissem Plastik gefertigt und erinnert an den ersten iPod. Das Display ist eine einzige schwarze Fläche. Erst wenn es angeschaltet wird, lassen sich seine Dimensionen erkennen. Die liegen mit 3,2-Zoll-Bildschirmdiagonale nicht über der Norm. Dank hoher Auflösung und guten Kontrastwerten stellt es Inhalte scharf dar. Die Beleuchtung sollte man von rund 40 Prozent im Auslieferungszustand aber ruhig ein wenig höher drehen. Das vereinfacht die Lesbarkeit auf dem Acer Liquid.

Wie bei allen Touchscreen-Handys werden auch beim Acer Liquid Fingerabdrücke schnell sichtbar. Man sollte also immer ein Tuch zum Abwischen dabei haben - dank Teflon-Beschichtung ist das Display nach einem kurzen Wisch wieder optisch perfekt. Ein nettes und durchdachtes Gimmick sind die drei LEDs auf der Oberseite. Diese zeigen verpasste Anrufe, eingegangene E-Mails oder SMS-Nachrichten sowie einen kritischen Akkuladestand.

Acer Liquid mit smartem Touchscreen


Der Touchscreen lässt sich gut per Finger bedienen, Eingaben mit dem Stift akzeptiert er nicht. Dafür sorgt das kapazitive Display. Der eine oder andere wird jedoch einen Trackball oder ein Steuerkreuz vermissen. Weiterer kleiner Wermutstropfen: Das Acer Liquid kennt kein Multitouch. In der Praxis bedeutet dies, dass der Nutzer weder Webseiten noch Fotos mit zwei Fingern grösser ziehen kann. Zum Zoomen dienen Plus- und Minustaste, die bei Berührung des Displays unten am Bildschirmrand erscheinen - das wirkt schon ein wenig altbacken. Immerhin: Das Blättern zwischen mehreren Bildschirmseiten oder das Scrollen durch lange Listen lässt sich sehr gut per Finger steuern und funktioniert ohne zu ruckeln.

Auf der nächsten Seite dreht sich alles um das Betriebssystem.

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