Schweizer Laufschuhmarke On auf Salesforce

Seit dem Verkaufsstart 2010 kennen die Macher der Schweizer Performance-Laufschuhe nur eine Richtung: aufwärts. Für das Wachstum setzt On auf Salesforce.

» Von Mark Schröder , 16.03.2017 09:00.

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Die Schweizer Laufschuhmarke On war mit dem Ziel gestartet, Schuhe für das perfekte Laufgefühl zu entwickeln. Den Firmengründern Olivier Bernhard, David Allemann und Caspar Coppetti gelang 2010 mit einem Prototyp aus Gartenschlauchteilen der Durchbruch: Ein Laufschuh, der dem Träger das Gefühl gibt, auf Wolken zu laufen. Bis heute steht die Wolke Pate für die Modellnamen von On: Cloud, Cloudflow und Cloudflyer heissen die Schuhe, die inzwischen um die zwei Millionen Mal verkauft wurden. Es passt zu On, dass auch die Geschäfts-Software aus der Cloud kommt.

Zunächst besass das Unternehmen keine dedizierte Business-Software. Um die Prozesse für Lagerhaltung, Logistik, Versand und Kundenservice effizient abzubilden, wollte On eine IT-Lösung einkaufen. CRM, ERP und Finanzsystem sollten integriert sein. Daneben standen tiefe Initialkosten, eine schnelle Bereitstellung und maximale Skalierbarkeit auf der Wunschliste. Kurz: Die Firmen-Informatik sollte mit dem Wachstum mithalten. 

Kurze Wege in den Laufschuhmarkt

Die Wahl fiel auf die Salesforce-Plattform. Die Sales Cloud wurde als zentraler Hub für Logistik, Service und Verkauf konzipiert. Als Client kommt die Salesforce1-App zum Einsatz, in der Aussendienstmitarbeiter einen Echtzeit-Überblick über Bestellungen, Lagerbestände und Umsatzzahlen haben. Das Sales-Team, das in Europa bei Sportfachgeschäften unterwegs ist, kann in der App neue Bestellungen schon während der Gesprächstermine eingeben. 

Der Vertrieb erfolgt über den eigenen Webshop und über Fachhändler. Zusätzlich sind Distributoren in die globale Vertriebsstruktur eingebunden. In der Salesforce Community Cloud haben Wiederverkäufer die Möglichkeit, über ein Händlerportal ihre Bestellungen selbst online zu tätigen. Handelspartner finden dort ausserdem Auswertungen und Berichte über den Laufschuhmarkt. «Vom Händlerportal profitiert der Vertrieb, da er mehr Zeit hat für die strategische Kundenentwicklung, anstatt sich mit administrativen Tätigkeiten zu beschäftigen», sagt Verena Strunk, Customer Experience Manager bei On. 

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