Schutzportal für Mediziner
Vitodata schützt die Internetanbindungen von Ärzten und Kliniken, damit Patientendaten nicht in falsche Hände geraten. Mit dem Global Management System von Sonicwall wurde nun der Schutz verbessert und zugleich der Zeitaufwand für die Firewall-Aktualisierung um 95 Prozent gesenkt.
René Zwahlen vom Systemengineering der Vitodata kann dank des Sonicwall Global Management Systems die Sicherheit der Kundensysteme besser und in viel kürzerer Zeit überwachen.» Von , 07.09.2007 08:52. Letztes Update, 07.09.2007 08:54.
Seit der Einführung des Einzelleistungstarifs «Tarmed» - also der elektronischen Krankengeschichte und dem elektronischen Abrechnen - sind die Ärzte und Kliniken in der Schweiz zwingend auf das Internet, respektive eine Online-Datenübertragung angewiesen. Wobei die Anbindung einer Praxis an das WWW eine Kleinigkeit, der schnelle und sichere Datenverkehr indes eine nicht zu unterschätzende Hürde darstellt. Einerseits bedingen die für die Patientendokumentation benötigten, umfangreichen Text- und Bilddateien viel Speicherplatz und hohe Bandbreiten. Andererseits sind Patientendaten die vertraulichsten Informationen überhaupt - was bei Ärzten und Kliniken zu wachsenden Bedenken punkto Datenschutz führt.
Sicherheitsbündel «Vitosecure»
Seit Anfang dieses Jahres bietet die auf die Installation und die Pflege individueller Firewalls von Kunden im Medizinalbereich spezialisierte Vitodata mit «Vitosecure» ein ganzes Bündel von Sicherheitsleistungen an.
René Zwahlen, Kommunikations- und Sicherheitsverantwortlicher im System-Engineering von Vitodata: «Die wichtigste Neuerung von Vitosecure ist das in unserer Zentrale in Winterthur neu installierte Sonicwall Global Management System (SGMS). Dieses ermöglicht eine automatisierte Aktualisierung der Firewall-Betriebssoftware. Damit garantieren wir einerseits unseren Kunden noch mehr Sicherheit und reduzieren andererseits unseren Zeitaufwand um bis zu 95 Prozent.»
Automatisierung als Schlüssel
So überwacht das Sonicwall Global Management System auf der Beobachtungskonsole in der Zentrale der Vitodata alle Kunden-Firewalls, aktualisiert automatisch die Firmware, erstellt für jeden Kunden monatlich eine grafisch aufbereitete Statusmeldung, stellt Änderungen nachvollziehbar dar und speichert wöchentlich die Konfiguration der Firewall.
Das Instrument ist hierfür auf dezentrale Netzwerke zugeschnitten. Zentral erstellte VPN-Richtlinien (Virtual Private Network) werden in einem Schritt an die Firewalls verteilt, die UTM-Services (Unified Threat Management) global verwaltet. René Zwahlen erachtet das System als sicher, schnell, stabil und skalierbar: «Logauszüge über jeden Anschluss sind im Minutentakt auf der Konsole verfügbar.



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