Private-Banking: Schwache Performance im Web

Die Webseiten von Privatbanken sind noch mangelhaft, weist eine Studie nach. Schlechte Navigation und Mangel an Transparenz führen demnach zur Verunsicherung der Kundschaft.

Privatbanken haben in Sachen Webpublishing noch nicht die Zeichen der Zeit erkannt

» Von pte/Jana Seywald, 04.10.2012 11:48.

Private Banking-Webseiten weisen nach wie vor grosse Schwächen im Informations-, Such- und Social-Media-Bereich auf - und das, obwohl das Potenzial insbesondere im Mobile-App-Business nachweislich steigt. Das geht aus der aktuellen Studie «Wealth Management Websites That Win Clients» hervor, die jährlich vom Schweizer Research-Unternehmen MyPrivateBanking durchführt wird.

«Die Situation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verbessert. Private-Banking-Anbieter sind nach wie vor der Meinung, dass ihre Kunden den persönlichen Kontakt vorziehen. Doch diese werden immer internetaffiner», erklärt Steffen Binder, Research-Direktor von MyPrivateBanking. «Gerade die älteren und wohlhabenden Kunden nutzen verstärkt Smartphones.»

Twitter & Co bleiben Fremdwörter

Mehr als die Hälfte der analysierten Banken hat grosse Probleme mit der Qualität der Suchfunktion, und ein Viertel der Webseiten sind gar nur in einer Sprache verfügbar. Nur knapp 20 Prozent der Banken bieten bisher umfassende Daten über die Renditen oder Kosten der angebotenen Produkte. Gewisse positive Trends lassen sich zwar im Social-Media-Bereich feststellen - so haben einige Banken eigene Blogs eingerichtet oder agieren via Twitter. 30 der insgesamt 40 untersuchten Banken halten sich aber immer noch von sozialen Netzwerken fern.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Das Urteil über die Webpräsenz der einzelnen Banken

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