Online-Speicherdienst Box holt sich frisches Geld

» Von AWP , 09.07.2014 06:24.

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Und die grossen Player liefern sich gerade einen scharfen Konkurrenzkampf, bei dem die Kunden immer mehr Speicherplatz immer günstiger bekommen. Die Speicherdienste sind dabei nur ein Posten in der Angebotspalette und werden oft als ein Argument zur Kundenpflege eingesetzt. Die spezialisierten Anbieter wie Box und Dropbox müssen dagegen damit ihr Geld verdienen. Der Preis für ihre Dienste ist jetzt schon zum Teil deutlich teurer als bei den grossen Konkurrenten. Das nährt Zweifel an der Zukunft des Geschäftsmodells.

Box versuchte zuletzt, mit einer verstärkten Marketingkampagne gegenzuhalten. Die Ausgaben für Verkauf und Marketing stiegen im vergangenen Quartal um 40 Prozent auf 47,4 Millionen Dollar und übertrafen damit den Umsatz. Zugleich schrumpften die Geldreserven binnen drei Monaten von knapp 109 auf 79 Millionen Dollar.

Box sei bei der Finanzierungsrunde insgesamt mit 2,4 Milliarden Dollar bewertet worden, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Bei der vergangenen Finanzspritze im Dezember seien es zwei Milliarden Dollar gewesen. Konkurrent Dropbox hatte allerdings zu Jahresbeginn bereits mit einer Bewertung von rund zehn Milliarden Dollar bei einer Finanzierungsrunde für Schlagzeilen gesorgt.

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