Ein Plus für die Sicherheit

Für die Authentifizierung und Speicherung digitaler Zertifikate setzte man bei Axpo Informatik früher auf Smartcards. Doch diese waren hardwaremässig nicht sehr stabil und ihr Handling aufwändig. Authentifizierung und Verwaltung der Smartcards mussten daher verschlankt werden. Einblicke.

Franz Peter von Axpo Informatik musste die Authentifizierungsprozesse vereinfachen.
    

» Von Volker Richert, 20.07.2007 08:47. Letztes Update, 20.07.2007 08:48.

Um den Mitarbeitern des Nordostschweizer Stromversorgungsunternehmens Axpo einen mobilen Datenzugriff zu gewähren, kommen VPN-basierte (Virtual Private Network) Anwendungen wie Check Points Secure-Clients und Citrix Access Gateway zum Einsatz. Damit ist einerseits der sichere Zugriff auf die rund 500 verfügbaren Applikationen bei Axpo gewährleistet. Zugleich sind damit aber auch die Remote-Desktops geschützt.

Ausserden können die Administratoren Sicherheitsrichtlinien für den Zugriff auf Anwendungen von ausserhalb des Unternehmens durchsetzen. Die dazu nötige Authentifizierung und Speicherung der digitalen Zertifikate machte bisher diverse Smartcards nötig, erklärt Franz Peter, Projekt-Manager bei Axpo Informatik, der hauseigenen IT-Dienstleisterin der Stromversorgerin. Die mit den Smartcards bestehende Situation beschreibt Peter als wenig befriedigend: «Sie waren hardwaremässig nicht sehr stabil und erforderten ein vergleichsweise aufwändiges Handling,» führt er aus.

Das Problem im Beispiel

So mussten zur Sperrung eines Benutzers dessen Zertifikate komplett widerrufen werden. Erhielt der gleiche Benutzer später erneut Remote-Access-Zugriff, wurde zuerst ein vollständig neues Zertifikat ausgestellt und dieses dann in einem weiteren Schritt wiederum auf die Smartcard aufgespielt.

Um die Authentifizierungsprozesse zu vereinfachen und die Verwaltung der Smartcards zu verschlanken, holte sich Axpo Informatik die IT-Dienstleisterin Clounet aus Muri bei Bern ins Boot. Diese erhielt den Auftrag, eine entsprechende Marktanalyse vorzulegen.

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