Zug erhält ein Hub für Blockchain-Start-ups

In Zug richten Investoren den schweizweit ersten Hub für Blockchain- und Krypto-Technologien ein. Daraus soll in Zukunft ein weltweites Co-working-Netzwerk entstehen.

» Von Luca Perler , 05.09.2017 12:30.

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Die Investorengruppe Lakeside Partners, die digitale Investmentbank Blockhaus und das Krypto-Team des Beratungsunternehmens MME wollen ein dezentralisiertes Start-up-Ökosystem aufbauen. Sogenannte «Crypto Valley Labs» sollen Start-ups, etablierte Stiftungen, multinationale Konzerne und Dienstleister zusammenbringen, damit diese gemeinsam an Blockchain- und Krypto-Technologien arbeiten können. Die Initianten planen in Zukunft, auf der ganzen Welt solche Co-Working-Spaces aufzubauen, wie sie in einer Mitteilung schreiben.

Ein erster Hub soll nun mitten in der Stadt Zug entstehen. Mehr als 30 internationale Blockchain-Start-ups sollen im «Genesis Hub» ein Zuhause finden. Der Zugang sei allerdings für alle Firmen offen, die Interesse an Blockchain-Start-ups hätten, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Sie könnten im Co-working-Space etwa Accelerator-Programme durchführen oder interne Innovationsteams temporär ausgliedern. Einziehen werden auch die drei Gewinner der Blockchain-Competition.

Laut Angaben der Initianten sei Zug seit einiger Zeit ein beliebtes Ziel für Teams aus Japan oder den USA. Ihre Beziehung zur Schweiz war bisher jedoch vorwiegend virtuell, da es an der nötigen Infrastruktur, etwa an Co-working-Spaces, mangelte. Im Rahmen eines Besuchs von Bundesrat Schneider-Ammann bei Lakeside Partners sei diese Thematik intensiv diskutiert worden. Das wachsende Bedürfnis nach einer solchen Infrastruktur sei der Auslöser für die Idee der «Crypto Valley Labs» gewesen. 

Eröffnen wollen die Initianten den «Genesis Hub» noch im vierten Quartal dieses Jahres. Unterstützung erhalten sie dabei von den Blockchain-Firmen Singular DTV, Bancor, Melonport und Etherisc.

 

 

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