Zehn Gründe für gescheiterte BI-Projekte
Unklare Anforderungen, mangelnde Datenqualität, zu geringe Budgets sind nur einige der Ursachen, warum Projekte für Reporting und Analysen erfolglos bleiben.
Zehn Punkte, die Unternehmen beachten müssen, wollen sie erfolgreiche BI-Projekte durchführen.» Von , 07.08.2012 11:17.
Der Artikel wurde ursprünglich in unserer Schwesterpublikation CFOworld.de publiziert.
Ein CFO braucht die bestmögliche Datenbasis für Analysen und Berichte. Darum ist es gerade aus Sicht der Finanzabteilung entscheidend, dass Projekte im Bereich Business Intelligence (BI) funktionieren. Allzu oft scheitern sie jedoch in der Praxis.
Woran das liegt, hat der Anbieter Information Builders analysiert. Die zehn häufigsten Ursachen für BI-Fehlschläge:
1. Unklare Anforderungen
Um wirklich eine bessere Grundlage für Reporting und Analysen zu erhalten, müssten im Zusammenspiel von Fachabteilungen und IT die zentralen betrieblichen Kennziffern (KPIs) für eine effiziente Unternehmenssteuerung festgelegt werden. In der Praxis geschieht nach Beobachtung von Information Builders genau das nicht.
Häufig werde mit BI-Anwendungen lediglich nachgebildet, was zuvor mit Hilfe von Excel erledigt wurde. «Viele Unternehmen wundern sich dann, dass ihr Berichtswesen kaum besser ist als zuvor», kommentieren die BI-Experten (organisatorisch setzen daher immer mehr grosse Organisationen auf so genannte Business Intelligence Compentence Center).
2. Falsche oder fehlende Daten
Fehlerhafte, uneinheitliche oder nicht aktuelle Daten torpedieren jedes BI-Projekt. Eine gute Datenqualität ist immer essentiell. Wer hier Probleme bereits in Testläufen feststellt und nachjustieren kann, hat sogar relatives Glück. Denn oft zeigen sich Schwächen erst in der Praxis, wenn mit Daten gearbeitet wird, die sich schnell und häufig ändern.
3. Endanwender werden zu spät eingebunden
Anwender wie die Finanzabteilung sollten darauf beharren, frühzeitig in die konkrete Projektplanung involviert zu werden. Das heisst: Bereits in der ersten Phase das BI-Produkt ausprobieren und Probleme benennen. In der Regel können die IT-Spezialisten sie reibungslos in ihrer Projektarbeit beheben (dies ist umso wichtiger, da trotz aller Weiterentwicklungen von BI-Frontends viele Endanwender nicht mit der Arbeitsumgebung zufrieden sind).
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