So begrüssen Sie neue Mitarbeiter richtig

Wie sorge ich dafür, dass sich ein neuer Angestellter schnell akklimatisiert? Mit nur wenigen Schritten kann die Eingewöhnungszeit für Mitarbeiter und Unternehmen deutlich verkürzt werden.

Es muss nicht gleich ein Blumenstrauss zur Begrüssung sein, wichtiger ist eine gute Einarbeitung des neuen Mitarbeiters.Es muss nicht gleich ein Blumenstrauss zur Begrüssung sein, wichtiger ist eine gute Einarbeitung des neuen Mitarbeiters.

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» Von Hans-Jörg Schumacher, 04.09.2012 17:35.

Dieser Artikel wurde ursprünglich in unserer Schwesterpublikation Channelpartner.de veröffentlicht. Der Autor Hans-Jörg Schumacher arbeitet als Führungskräftetrainer und -berater für die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal.

1. Begrüssung/Orientierung

 

  • Führen Sie unmittelbar nach seiner Ankunft ein Begrüssungs-/Orientierungsgespräch mit dem «Neuen». 
  • Bereiten Sie sich auf das Gespräch schriftlich vor.  
  • Übergeben Sie dem «Neuen» die wichtigsten Infos schriftlich. 
  • Erläutern Sie ihm die Gepflogenheiten des Betriebs und die Erwartungen, die Sie an ihn haben.  
  • Bitten Sie ihn auch seine Fragen und Erwartungen zu äussern. 
  • Stellen Sie den «Neuen» seinen direkten Kollegen und Vorgesetzten persönlich vor.
  • Führen Sie ihn durch den Betrieb und machen Sie ihn mit allen Personen bekannt, mit denen er künftig zusammenarbeiten wird. 
  • Weisen Sie dem «Neuen» einen Kollegen als Ansprechpartner für Fragen zu. 

2. Einarbeitung

 

  • Übergeben Sie ihm einen Leitfaden, in dem zum Beispiel die wichtigsten Abläufe beschrieben sind.
  • Erstellen Sie einen Einarbeitungsplan, der auflistet, welche Themenfelder dem «Neuen» wann und durch wen erläutert werden, damit er künftig die Arbeiten selbstständig erledigen kann. 
  • Vereinbaren Sie mit dem «Neuen» gleich zu Beginn Termine, an denen Sie ihm ein Feedback über seine Leistung geben und sich mit ihm über seine Erfahrungen austauschen. 
  • Fragen Sie den «Neuen» während dieser Gespräche auch, wie bestimmte Abläufe in seinem alten Betrieb geregelt waren und wie er sein neues Arbeitsumfeld einschätzt. Nötigen Sie ihn aber nicht dazu zu sagen, was man besser machen könnte. Schliesslich muss erst Vertrauen wachsen. 
  • Und: Sorgen Sie aktiv dafür, dass zwischen dem Neuen und seinen Kollegen auch persönliche Bande entstehen. Denn dann entsteht auch eine emotionale Bindung des Neuen an Ihr Unternehmen

 

 

 

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Praxistipp: Einarbeitungsplan

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