Schweizer IT-Branche: Weniger Pleiten, mehr Gründungen

In der Informatikbranche kreiste der Pleitegeier 2011 weniger oft über den Firmen als 2010. Gleichzeitig gab es wenig mehr Neugründungen als noch ein Jahr zuvor.

2011 haben weniger IT-Dienstleister Schiffbruch erlitten als 2010
  

» Von Jens Stark , 22.02.2012 11:38.

Wie die Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet in ihrer jüngsten Untersuchung zu den Firmen-Neugründungen und -Insolvenzen in der Schweiz vorrechnet, gingen 2011 in der Branche der Informatikdienstleister 131 Unternehmen in Konkurs. Dies sind fast 13 Prozent weniger Insolvenzen als 2010. Gleichzeitig wurden hierzulande mit 1766 leicht mehr Informatikfirmen neu gegründet als im Vorjahr, als ein Zuwachs von 1727 Unternehmen verezichnet wurde.

Angesichts des Gesamtmarktes sind dies erfreuliche Zahlen. Der Informtikbranche geht es besser als dem helvetischen Durchschnitt. So liegt die Gründungsrate leicht über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt, die Insolvenzrate dagegen massiv unter dem Mittel. Konkret weisen die Firmen aus der Branche der Informatikdienstleister eine Insolvenzrate von 69,4 auf, dies bei einem Landesdurchschnitt von 100. Bei den Neugründungen liegt die Rate bei 103,3. Auch hier gilt 100 als Durchschnittsziffer. Dun & Bradstreet zählt die Branche denn auch zu den besonders stabilen des Landes.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der IDG Communications AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.