Salt im ersten Halbjahr im Gegenwind

Der Umsatz des Mobilfunkanbieters Salt ist im ersten Halbjahr erneut geschrumpft, und zwar um 8,5 Prozent auf 502,2 Millionen Franken.

» Von SDA , 06.09.2017 10:41.

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Während der Kabelnetzverbund Quickline wächst, hat der Mobilfunkanbieter Salt im ersten Halbjahr im Gegenwind gestanden. Der Umsatz schrumpfte um 8,5 Prozent auf 502,2 Millionen Franken.

Ein Grund für den Rückgang ist die Senkung der der Durchleitungsgebühren im Handynetz, die im Fachjargon Mobilfunk-Terminierungsgebühren genannt werden, wie Salt im vor kurzem veröffentlichten Halbjahresbericht schreibt, der der Nachrichtenagentur sda vorliegt.

Diese Senkung hatten die drei Telekomkonzerne Salt, Sunrise und Swisscom auf Anfang Jahr vereinbart. Damit stellen sie sich gegenseitig weniger in Rechnung für die Durchleitung von Anrufen aufs Handy.

Zudem ging der durchschnittliche Monatsumsatz pro Abokunde spürbar zurück, was nur teilweise durch den Zugewinn von Abokunden wettgemacht werden konnte. So konnte Salt den Bestand an Abokunden um mehr als 3 Prozent auf 1,2 Millionen erhöhen.

Bei den Prepaidkunden ging indes der Aderlass weiter. Salt hat in den letzten zwölf Monaten gut 9 Prozent seiner Prepaidkunden verloren, zu denen noch 668'000 Nutzer zählen.

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