RIM: ein deutscher Manager solls richten

Der bisherige COO von Research in Motion (RIM), Thorsten Heins, übernimmt das CEO-Szepter beim Blackberry-Hersteller.

Thorsten Heins wird CEO von RIM

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» Von Jens Stark , 23.01.2012 09:13.

Gleichzeitig sind die beiden Co-CEO Mike Lazaridis und Jim Balsillie mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Die beiden bleiben dem Aufsichtsrat als einfache Mitglieder erhalten. Den Vorsitz in dem Gremium übernimmt Barbara Stymiest.

Heins ist seit Dezember 2007 beim kanadischen Smartphone-Hersteller. Davor war der heute 54-Jährige bei Siemens tätig.

Mit dem Abgang von Lazaridis und Balsillie geht bei RIM und in der Welt der mobilen Kommunikation eine Ära zu Ende. Die beiden haben nicht nur den kanadischen Hersteller gross gemacht. Sie können mit Fug und Recht als Entwickler des Smartphones gelten. Vor allem durch die sichere E-Mail-Funktion des Blackberry wurde das Mobilfunkgerät zum Statussymbol für Manager weltweit.

Doch die zunehmende Konkurrenz durch das iPhone von Apple und die Android-Smartphones haben dem Blackberry in den letzten Jahren arg zugesetzt. Hinzu kamen Netzwerkprobleme, die im vergangenen Oktober zu Blackouts vieler Blackberry-Dienste führten.

Nun soll Heins also das angeschlagene RIM-Schiff wieder flott machen. Grössere Änderungen am Kurs des Unternehmens hat der Manager allerdings noch nicht bekanntgegeben.

Immerhin: Der Konzern ist auf der Suche nach einem Marketingchef. Dieser soll dereinst eng mit dem Produktmanagement und Verkaufsteam zusammenarbeiten, um die «überzeugenden Produkte und Dienstleistungen» besser unter die Leute zu bringen.

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