Quanten-Computing aus der Cloud

Quanten-Computing für jedermann: Das bietet das IBM-Forschungslabor in Yorktown Heights im US-Bundesstaat New York, indem es ab heute einen Quantenprozessor über die Cloud zur Verfügung stellt.

» Von Jens Stark , 04.05.2016 09:43.

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IBM Research, der Forschungsarm des IT-Riesen, macht heute erstmals einen Quantencomputer öffentlich zugänglich. Ab sofort kann jeder Interessierte mittels Desktop-Computer oder Mobilgerät über die Cloud von IBM auf einen Quantenprozessor bestehend aus fünf Quantenbits (Qubits) zugreifen und Experimente durchführen.

Das Programm läuft unter der Bezeichnung «IBM Quantum Experience». Die Plattform bietet Nutzern verschiedene Möglichkeiten, Quantencomputing auszuprobieren und zu entdecken. Sie können verschiedene Algorithmen testen und Experimente auf dem Quantenprozessor durchführen, mit den individuellen Qubits arbeiten sowie in Online-Seminaren und Simulationen mehr darüber erfahren, was Quantencomputer alles ermöglichen könnten.

Der zur Verfügung gestellte Quantenprozessor befindet sich am «IBM T.J. Watson Research Center», dem Hauptsitz der IBM-Forschung in Yorktown Heights im US-Bundesstaat New York. Er besteht aus fünf supraleitenden Qubits auf einem Siliziumchip. Die Qubits wurden mittels eines Standardverfahrens der Siliziumtechnologie hergestellt.

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