Post leiht IT-Personal im grossen Stil

Die Schweizerische Post hat in einer öffentlichen Ausschreibung Verleiher von IT-Personal gesucht – und gefunden. Zwölf Unternehmen erhielten den Zuschlag.

» Von Mark Schröder , 28.07.2016 14:30.

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Das IT-Personal ist offenbar bei der Schweizerischen Post knapp. Im April hatte der Konzern in einer öffentlichen Ausschreibung maximal zwölf IT-Unternehmen gesucht, die Fachpersonal zu verleihen haben. Schon in der Vorwoche wurden auf der Beschaffungsplattform Simap die Zuschläge publiziert. Danach wurden zwölf Anbieter gefunden, die nun mit einem Vertrag ausgestattet werden.

Die berücksichtigten Anbieter sind: adesso Schweiz, Akros, Business & Decision, Fasel IT Services, Fincons Group, Goetzfried, Gulp Schweiz, Itech Consult, kiwi Consultants, Pentag Informatik, Unisys Schweiz und Wistar Informatik. 

Mit den IT-Dienstleistern schliesst die Post einen Rahmenvertrag für die kommenden vier Jahren – und einer Option für die Verlängerung um zweimal je zwölf Monate. In diesem Zeitraum sollen die Firmen dem Mutterkonzern und den Tochtergesellschaften PostAuto sowie PostFinance im Bedarfsfall Fachleute für die Umsetzung konkreter Projekte ausleihen. Gemäss dem Ausschreibungstext geht es dabei um Applikationsentwickler, Datenbank-Spezialisten, ICT-System- und Software-Ingenieure.

Für die neuen Vertragspartner ist der Wettbewerb allerdings noch nicht vorbei: Wenn die Post eine konkrete Fachkompetenz sucht, will sie alle oder einige Anbieter erneut auffordern, ihre Offerten einzugeben. Durch dieses «Mini-Tender»-Verfahren soll das beste Stellenprofil identifiziert werden. Alternativ behält sich die Post vor, in «begründeten Fällen» (wie Ausfall einer Person im laufenden Einsatz, Dringlichkeit, kurze Einsatzzeit), nur einen Partner zur Offertenabgabe einzuladen und einen Einzelvertrag direkt mit ihm zu schliessen.

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