Panasonic: Service bleibt in der Schweiz

Vor kurzem hat Panasonic dem Schweizer Generalvertreter John Lay Electronics die Vertriebsrechte entzogen, wodurch es zu zahlreichen Kündigungen gekommen ist. Während viele Mitarbeitende bereits eine neue Stelle haben, ist nun auch der künftige helvetische Servicepartner bekannt.

Der langjährige John-Lay-Mann Urs Fischer wird Country Manager von Panasonic Schweiz
  

weitere Artikel

» Von Harald Schodl , 09.01.2012 12:59.

Im vergangenen November hat der japanische Elektronikkonzern Panasonic dem bisherigen Schweizer Generalvertreter John Lay Electronics die Vertriebsrechte auf Ende März 2012 entzogen. Das helvetische Familienunternehmen hat im Zuge dessen 122 Angestellte im luzernischen Littau entlassen. Wie John Lay Electronics nun mitteilt, haben allerdings bereits zwei Drittel der betroffenen Mitarbeitenden wieder einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Aber der Reihe nach: Nach dem Entzug der Vertriebsrechte kam es zu intensiven Verhandlungen. Ende November haben Panasonic und John Lay Electronics schliesslich eine abschliessende Vereinbarung getroffen. So wird ab Anfang April 2012 das neu gegründete Unternehmen Panasonic Schweiz von Rotkreuz aus den hiesigen Markt beackern. Als Country Manager amtet Urs Fischer, der bei John Lay Electronics 15 Jahre als Director Consumer Systems und Geschäftsleitungsmitglied tätig war.

Für die entlassenen Angestellten haben sich laut John Lay Electronics «mehrheitlich erfreuliche Perspektiven» ergeben. Konkret werden 36 Mitarbeitende von Panasonic übernommen. 74 Angestellte haben grösstenteils entweder bereits einen neuen Arbeitsvertrag bei einem anderen Unternehmen in der erweiterten Region unterschrieben oder sind in aussichtsreichen Gesprächen, heisst es. Zudem konnten dem Unternehmen zufolge 16 der insgesamt 19 entlassenen Lehrlinge bereits an neue Lehrbetriebe vermittelt werden.

Nächste Seite: Bachmann Mobile Kommunikation ist neuer Servicepartner

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der IDG Communications AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.