Oliver Bussmann verlässt die UBS

Die UBS braucht einen neuen CIO. Oliver Bussmann verlässt die Bank. Er war in den letzten Jahren der prägende Kopf hinter den Digitalisierungsbemühungen der UBS

» Von Fabian Vogt , 30.03.2016 15:23.

weitere Artikel

Oliver Bussmann verlässt die UBS. Dies bestätigte eine Mediensprecherin, nachem ein internes Memo an verschiedene Medien durchsickerte. Wohin es Bussmann zieht, ist nicht klar. Seine Rolle übernimmt vorläufig COO Axel Lehmann, der erst seit wenigen Monaten bei der UBS ist.

Im Memo wird Lehmann mit den Worten zitiert, Bussmann «habe die Modernisierung der Technologie-Infrastruktur vorangetrieben, die App-Landschaft vereinfacht und technologische Innovation zu einem Wettbewerbsvorteil der UBS gemacht.»

In der Tat war Bussmann, seit er 2013 von SAP kam und das CIO-Amt der UBS übernahm, eine prägende Person beim Bank-Giganten. Wenn es um Digitalisierung ging, kam man am CIO des Jahres 2012 kaum vorbei. Vor zwei Jahren sagte er voraus, dass Blockchains das Finanzwesen umkrempeln werden. Damals war der Begriff nur Insidern ein Begriff. Entsprechend ist die UBS bei der Erforschung der Technologie führend, zog dazu 2015 in den inzwischen berühmten Inkubator Level 39 in London ein.

In einer Studie der Analystenfirma «Onalytica» wurde Bussmann letztes Jahr zur einflussreichsten FinTech-Person der Welt gewält. Das Portal «finews.ch» wählte ihn letztes Jahr zu einem der einflussreichsten FinTech-Köpfe der Schweiz.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.