Neue Regeln für die Bundes-IT

Der Bundesrat hat die Speicherung und Übermittlung von Daten neu geregelt, die Bundesangestellte für den Zugang zu Informatikanwendungen benötigen.

» Von SDA , 19.10.2016 13:31.

Der Bundesrat hat die Speicherung und Übermittlung von Daten neu geregelt, die Bundesangestellte für den Zugang zu Informatikanwendungen benötigen. Er hat am Mittwoch eine Verordnung verabschiedet. Die neuen Regeln gelten ab dem 1. Januar 2017, wie das Finanzdepartement (EFD) mitteilte. Wer in der Bundesverwaltung eine Informatikanwendung nutzen will, muss sich ausweisen. So soll sichergestellt werden, dass nur Befugte Zugang erhalten. Der dafür eingesetzte Dienst heisst Identitäts- und Zugangsverwaltung (IAM).

Die Identitätsverwaltung werde zunehmend von den einzelnen Anwendungen weg zu zentral geführten Systemen verschoben, schreibt das EFD. Das sei effizienter und ermögliche eine bessere Kontrolle der Datenqualität. Dafür werden nun neue rechtliche Grundlagen benötigt. Die Verordnung über die Identitätsverwaltungs-Systeme und Verzeichnisdienste des Bundes soll auch die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen erleichtern. Zudem enthält sie Regeln für den Zugriff durch Externe.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.