Neue IT-Infrastruktur für 27 Esprit-Banken

Swisscom wird auch in den nächsten fünf Jahren die IT-Infrastruktur und das Bankingsystem der 27 Esprit-Banken betreiben. Die Partner entwickeln zudem eine einheitliche Finnova-Plattform.

» Von Mark Schröder , 14.02.2017 15:30.

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Die Bankennetzwerke Esprit und Spirit spannen für das IT-Outsourcing zusammen. Die Gruppe aus 27 Privat- und Regionalbanken setzen weiterhin auf Swisscom. Per sofort entwickeln die Institute gemeinsam mit dem Provider eine einheitliche Finnova-Plattform. Sämtliche Banken setzen schon heute auf das Finnova-System, sagt Swisscom-Sprecher Armin Schädeli auf Anfrage. Laut dem Provider beläuft sich das Vertragsvolumen des Fünfjahres-Deals auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Die 27 Finanzinstitute des Esprit-Netzwerks und des Vereins Spirit Banken, die sich im Vorjahr zusammengeschlossen hatten, bekommen zunächst eine neue Infrastruktur. Swisscom verspricht den Finanzinstituten kürzere Antwortzeiten, mehr Flexibilität und günstigeren Speicherplatz. Neben der Banken-Plattform und Umsystemen wie E-Banking liefert Swisscom den Finanzinstituten auch die IT-Arbeitsplätze. In Summe werden 1950 Arbeitsplätze an insgesamt 160 Standorten bedient.

Ende 2018 will Swisscom das Integrationsprojekt abgeschlossen haben. Dann soll der Betrieb bis 2022 laufen. «Swisscom garantiert seit 2005 einen sicheren, stabilen sowie zuverlässigen Betrieb. Der Provider eröffnet mit moderner Technologie den Finanzinstituten unseres Netzwerks interessante Entwicklungsperspektiven zu attraktiven Preisen», sagt Christian Bernhard, Geschäftsführer Esprit Netzwerk, laut einer Medienmitteilung.

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