Marissa Mayer «vergoogelt» Yahoo

Nicht einmal zwei Wochen im Amt und schon scheint Marissa Mayer ihren alten Arbeitgeber zu vermissen. Oder hat es strategische Gründe, dass die neue Yahoo-Chefin Google-Strukturen implementieren will?

» Von Fabian Vogt , 30.07.2012 11:44.

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Als am 17. Juli bekannt wurde, dass Marissa Mayer neuer Yahoo-CEO wird, waren auch Szenekenner überrascht. Googles Superhirn beim absteigenden Internetkonzern, was will sie da? Vorerst gab es keine Antworten, bei ihrem Amtsantritt verzichtete sie darauf, die gleichzeitig verkündeten - enttäuschenden - Quartalszahlen Yahoos zu kommentieren.  Doch nun, fast zwei Wochen später, hat sie erste Pläne bekanntgegeben. Wie AllthingsD berichtet, will Mayer als erstes die Arbeitsmoral im Konzern steigern, indem sie Gratis-Kantinen einführt, die bereits von Google bekannt sind. Das Essen ist aber nicht das Einzige, was ihr beim ehemaligen Arbeitgeber gut gefallen zu haben scheint. Auch die Arbeitsplätze sollen neu gestaltet werden und cooler wirken, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Dies habe schon bei Google super funktioniert, meinte Mayer bei der Ankündigung dieser Änderungen. 

Auch für die Yahoo-Produktpalette hatte Mayer Ideen bereit: Ein besseres Email-Angebot, ein besseres Flickr, eine bessere Suche und bessere Adserver – oder einfach jedes Yahoo-Produkt verbessern. «Es hat den Anschein, als ob Yahoo wieder eine Technologiefirma werden soll», sagte eine Quelle gegenüber AllthingsD. Folgen könnte eine grosse Übernahme, Quellen nannten unter anderem Pubmatic und Flipboard.

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