Lust auf ein Sandwich von Google?

Die neuste Version 4 von Googles Betriebssystem Android (Codename Ice Cream Sandwich) wird in den nächsten Wochen auf immer mehr Handys und Tablets zu finden sein. Hier gibts alle wichtigen Neuerungen im Detail und wie Sie das Update auf älteren Geräten gratis installieren.

Auf vielen neuen Smartphones läuft Googles Android 4. Im Bild die One-Serie von HTC

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» Von Reto Vogt , 11.05.2012 13:20.

Zahlreiche Android-Geräte, die in den nächsten Wochen auf den Markt kommen, sind mit der Version 4 des Google-Betriebssystems Android ausgestattet. Aber nicht nur Besitzer neuer Smartphones und Tablets profitieren vom Update: Auch ältere Geräte erhalten teils eine Gratisaktualisierung. Lesen Sie, welche wichtigen Neuerungen Android 4 bringt, ob ein Gratis-Update für Ihr Gerät bereitsteht und wie Sie dieses installieren.

Das kann Android 4

Die Android-Version 4 gibts sowohl für Smartphones als auch für Tablets. Nebst einer besseren Oberfläche umfasst Ice Cream Sandwich neue Sicherheitsfunktionen. Ausserdem bietet es einfache Möglichkeiten zum Datenaustausch.

Sinnvoller Neuanstrich: Die Benutzeroberfläche von Android 4 wartet mit einer neuen Multitasking-Ansicht auf. Diese starten Sie über den Knopf Letzte Apps unten rechts. Der Bildschirm zeigt nun Vorschaubilder von allen offenen Anwendungen (werden auch Apps genannt), durch die Sie mittels Wischen blättern.

Ausserdem lassen sich auf dem Home-Bildschirm (Pendant zum PC-Desktop) Ordner anlegen. Dazu bewegen Sie einfach eine Anwendung mit dem Finger auf eine andere und lassen diese wieder los.

Sperrbildschirm umgehen

Neu kann direkt auf vier beliebige Apps zugriffen werden, ohne das Gerät entsperren zu müssen. Dazu wird die gewünschten Anwendungen mit dem Finger am unteren Rand des Bildschirms platziert. Danach starten Sie eine App, indem Sie diese auf dem Sperrbildschirm (auch Lockscreen genannt) mit dem Finger in den grossen Kreis ziehen.

Eine weitere sinnvolle Neuerung: Eingehende Anrufe lassen sich mit vordefinierten Nachrichten beantworten, wenn Sie zum Beispiel nicht telefonieren können

Kontakte zusammenführen: Die jüngste Android-Version vereinigt zusammenpassende Kontakte aus verschiedenen Quellen wie Adressbuch und sozialen Netzwerken (Facebook, Google+ etc.). Diese lassen sich via Kontakte/Menü/Kontakte verwalten zusammenfassen. Das hat den Vorteil, dass Sie direkt über das Telefonbuch auf Fotos, Adressen und Status-Updates von Kollegen zugreifen können.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Kalender, Mail, Kamera, Datentausch und Gesichtserkennung

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