Kosten senken: 12 Spartipps für Storage-Systeme

Speichersysteme sind oft das Stiefkind der IT-Abteilungen in Unternehmen. Sie werden oft ausser Acht gelassen oder unterschätzt. IT-Verantwortliche verschenken so Einsparpotenziale, die sich durch eine optimale Nutzung und den Betrieb von Speichersystemen erzielen lassen.

Bei Storagesystemen lassen sich mit relativ einfachen Mitteln grosse Kostenreduktionen erreichen.Bei Storagesystemen lassen sich mit relativ einfachen Mitteln grosse Kostenreduktionen erreichen.

» Von Andreas Schaffry, 28.09.2012 13:58.

Dieser Artikel wurde ursprünglich in unserer Schwesterpublikation Cio.de publiziert.

 

Zu wenig Speicherplatz, fehlende Kompression, kein Thin Provisioning. Dabei können Unternehmen die IT-Kosten für den Betrieb der Storagelösungen um bis zu 50 Prozent senken und zugleich die Speicherkapazitäten verdoppeln. Nach Ansicht von Luis Praxmarer, Research Director beim Münchener IT-Analystenhaus Experton Group, ist die effiziente Gestaltung und Auslastung der Speicherlösungen wegen des Kostendrucks auf die IT-Budgets ein Muss. Dieses Ziel lässt sich mit folgenden zwölf Ansätzen und Methoden erreichen.

1. Content Management verbessern: Betriebe nutzen im Schnitt 60 Prozent des vorhandenen Speicherplatzes nicht oder nur sehr schlecht aus. Zudem fehlt der ihnen der Überblick über die Verteilung der Daten im Storage-System. Durch ein verbessertes Content Management lässt sich falsch genutzter, verwaister oder überbeanspruchter Speicherplatz erkennen und das Storage-System besser auslasten.

2. Verlustfrei komprimieren: Aufgrund gesetzlicher Vorschriften müssen Unternehmen immer mehr Daten und Aufzeichnungen wie auch Datei-Typen, wie ZIP-Dateien und PNG- und GIF-Images, rechtskonform aufbewahren. Sie sollten im Rahmen der Datenspeicherung ausschliesslich mit Hilfe verlustfreier Techniken komprimiert werden, um die Datenintegrität sicherzustellen und Datenverluste zu vermeiden.

3. Cloud-Storage und Storage-Pools nutzen: In manchen Speicherumgebungen lässt sich mit Hilfe Cloud-basierter Storagelösungen der Vor-Ort-Speicherbedarf reduzieren. Diese eignen sich insbesondere für Entwicklungs- und Test-Systeme und für Backups. Zudem sollte der Einsatz von Storage-Pools geprüft werden. Damit kann Speicherkapazität von mehreren Anwendungen gemeinsam genutzt werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Bis zu 50 Datenbankkopien

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