Hardware-as-a-Service wird zum Trend

» Von Bernd Reder, 22.09.2017 17:30.

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Reseller und IT-Häuser

Um PC-as-a-Service beziehungsweise Device-as-a-Service formiert sich mittlerweile eine ganze Ökosphäre. So arbeiten Beratungshäuser wie Capgemini und Accenture bei PCaaS oder DaaS mit Hardware-Lieferanten wie HP zusammen. Auch Distributionsunternehmen und deren Fachhandelspartner sehen in beiden Mietmodellen eine Möglichkeit, ihren Kunden nicht nur als Kistenschieber gegenüberzutreten, sondern mehr Service zu bieten. So hat zum Beispiel der Distributor ALSO für seine Reseller ein Workplace-as-a-Service-Programm aufgelegt. Ein IT-Fachhändler kann seinen Kunden Client-Systeme mehrerer Hersteller auf Abonnement-Basis anbieten. Die Abwicklung übernimmt der Distributor ALSO – von der Vermietung bis hin zur Abrechnung.

Derzeit stehen Fachhändlern von ALSO im Rahmen von Workplace-as-a-Service Systeme von Apple, Fujitsu, HP, Lenovo, Microsoft und Toshiba zur Verfügung. Es ist damit zu rechnen, dass die Geräte weiterer Hardware-Anbieter hinzukommen. «Im ALSO Marketplace ist WaaS eine logische Erweiterung unseres Portfolios, das für unsere Reseller und Systemhäuser viele Modelle des Hardware-, Software- und Service-Verkaufs ermöglicht», sagt Torben Lehmeke, Leiter der Business Unit Consumptional Business bei ALSO Deutschland. «Gerade für Reseller, die sich bis dato nur mit dem traditionellen Hardware-Verkauf beschäftigt haben, bietet WaaS ein optimales Modell, um ihr Angebot auszuweiten.» Zusammen mit seinen Resellern adressiert ALSO vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, also eine Zielgruppe, die sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz besonders stark vertreten ist.

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KOMMENTARE

Matthias Wohlgemuth: 25-09-17 10:42

Wir setzen unsere Clients (auch Notebooks) 5 Jahre ein. Insofern wird Hardware-as-a-Service wohl eher teurer sein...

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